Pflegeheim?
Question by schnuggl_n: Pflegeheim?
Meine Nachbarin ist an die 80Jahre.
Innerhalb 2Jahre konnte man gut beobachten, wie sie “abnimmt” im körperlichen sowie ihr geistigen Zustand.
Sie ist immer am Weinen, Morgens kommt jemand, der ihr zur Seite steht,sowie Mittags und Abends (Familie)
Einen Tag unterhielten wir uns (wie haben ein gutes Verhältnis) und ich fragte,wie es denn mit ihr weiter gehen sollte, sie meinte, sie möchte so gern in ein Pflegeheim, wo sie immer Leute um sich herum hat, Hilfe bekommt und sich nicht so allein fühlt, ich stimmte ihr zu, das es besser sei, denn so wie es zur Zeit mit ihr läuft geht das gar nicht!
Darauf hin sagte sie aber, das ihre Kinder das patu nicht wollen und sie nicht lassen.
Ich kenne die Gründe nicht, ob sie sich schämen würden, wenn sie sie ins Heim stecken (was ich nicht als Schlimm empfinde, denn wenns nicht geht, gehts nicht und die Kinder haben ja auch eigene Familien und ein eigenes Leben) oder obs am Finanziellen liegt, da die Kinder der “Oma” gute Verdiener sind…
Nun meine Frage:
Wie kann ich ihr helfen?
Es geht mich ja nichts an, aber sie leiden zu sehen ist auch nicht schön, auch die Ärzte sagen, sie wäre in einem Pflegeheim besser aufgehoben.
Doch auch wenn man da ist kann man sich allein fühlen, entschuldige hab ich vergessen zu erwähnen:
Sie machen ihr eigentlich nur die alltäglichen Sachen (waschen,putzen,…) und meckern den ganzen Tag mit ihr, das ist ein Grund warum sie auch immer weint,sie machen ihr Vorwürfe, sagen sie soll sich zusammenreißen,usw… ich find es schon immer sehr hart, wenn sie dann irgentwann zurückschreit,weinend “Hör jetz auf”.
Klar können das auch Depressionen sein, aber ich will mir nicht anmaßen darüber zu urteilen, denn ich bin kein Arzt-und wäre es so, fänd ich erst recht, das sie besser im Pflegeheim aufgehoben wäre.
Best answer:
Answer by Wermaus
Wenn morgens, mittags und abends jemand kommt, wie kann sie da alleine sein? Offensichtlich kümmert man sich doch um sie. Ich habe eher den Verdacht, dass sie an einer Depression leidet, das kann man behandeln.
Okay, das ist natürlich etwas Anderes! Ich bin davon ausgegangen, dass sie sich liebevoll um sie kümmern. Ich hatte auch eine Oma mit Depressionen, die sich immer beklagt hat, sie wäre immer alleine, manchmal 5 Minuten nachdem meine Mutter (die täglich kam und sie auch abholte zu uns und sehr lieb zu ihr war) gegangen war. Ein Arzt hat dann Depressionen und Durchblutungsstörungen festgestellt und sie hat Tabletten bekommen, danach wurde sie ein ganz anderer Mensch!
In diesem Fall sieht es wohl anders aus, vielleicht kannst du ihr helfen, indem du mal mit der Familie redest.
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2012/08/18 - 1:02 pm
Hört sich jetzt vielleicht hart an ,aber wenn die Mutter keine so gute Rente bekommt ,dann müssen die Kinder die Kosten für das Pflegeheim mit übernehmen ,und das könnte sicher und ist auch bei vielen so der Grund sein warum die Mutter nicht dorthin soll!
2012/08/18 - 1:57 pm
Wenn sie geistig noch in der Lage ist Entscheidungen zu treffen, kann sie dir eine Vollmacht ausstellen in ihrem Sinne zu handeln. Es gibt Soziale Einrichtungen, die euch bestimmt weiterhelfen können(z.B. Diakonie, Gesundheitamt, evt. Krankenkasse,etc).
2012/08/18 - 2:43 pm
meine Mami ist 97 und wohnt alleine in einem Haus in einem abgelegenen Tal des Tessins, sie Kocht und macht noch den Garten, Hat keine Oelheizung sondern braucht im Jahr zehn Stehr Holz zum Kochen und im Winter den Kamin einzuheizen, und meine Schwester geht jeden Tag nur für
zwei Stunden zu ihr und isst mit ihr zu Mittag dafür geht sie stehts einkaufen für Mami, auf uns kann sie nicht zählen denn mein Bruder ist schon seit mehr als 40 Jahre in Australien und ich in den Philippinen, aber Mami würde um nichts in der Welt in ein Altersheim gehen.
2012/08/18 - 3:38 pm
erinnert mich an meine oma….:-(