Stevia in Deutschland als Lebensmittelzusatz

Stevia Deutschland

Stevia in Deutschland als Lebensmittelzusatz

Stevia – schon der Name zergeht auf der Zunge. Steckt man ein kleines Blättchen dieser Pflanze in den Mund, macht sich eine köstliche Süße im Gaumen breit. Denn „Stevia“ ist die Zucker-Alternative, mit ihr wird ein Traum vom süßen Leben ohne Reue wahr. Bei uns in Deutschland ist sie zurzeit kräftig auf dem Vormarsch.

Was ist Stevia?

Stevia rebaudiana ist eine Staude, die ursprünglich aus Paraguay, Südamerika, kommt und dort seit Hunderten von Jahren bereits von den Einwohnern für die Zubereitung von Speisen, Getränken und als Heilpflanze verwendet wird. Erst 1887 „entdeckte“ Moisés Bertoni, ein Naturwissenschaftler, diese Pflanze und machte damit dieses Wissen auch der restlichen Welt zugänglich. Ende 2011 wurde diese Süße erst bei uns zugelassen, und zwar als Lebensmittelzusatz.

„Was ist Stevia?“, habe sie damals gefragt, um von Frauke als Antwort zu bekommen: „Ein Kraut, mit dem ich süße.“

Stevia als Zierpflanze

Das Ganze liegt etwa zwölf Jahre zurück, und Christine fand damals Stevia als Blume beziehungsweise Zierpflanze. „Stevia wirkt gegen Zahnfleischbluten, ist antibakteriell, ist zur Vorbeugung gegen Diabetes geeignet; und zwar nicht nur, weil man den Zucker ersetzt, sondern weil es Einfluss auf den Stoffwechsel nimmt“, zählt Frauke die positiven Nebeneffekte auf.

Stevia als Heilkraut

Sie habe sich seinerzeit in erster Linie mit der Pflanze auseinandergesetzt „wegen der Patienten, die keinen Zucker essen dürfen“, stellt die Krankengymnastin heraus. So dürfe man bei Rheuma, Krebs, einem Magengeschwür oder Pilzerkrankungen keinen Zucker zu sich nehmen. Stevia sei da eine hervorragende Alternative, weiß die Fachfrau in Sachen Kräuter. Und sie wirke definitiv bei Candida (Darmpilz), „weil sie pilzhemmend ist. Das Süßen ist ein angenehmer Nebeneffekt“, folgert Frauke Schaeffer, die weiter darauf verweist, dass Stevia ebenfalls zum Kochen und Backen (bis 200 Grad hitzebeständig) geeignet ist.

Stevia und die Zuckerindustrie

Sicher habe die Zuckerindustrie damit ein Problem, „aber der Vorteil ist, dass die Forschung weiter angelaufen ist“, freut sich Christine. Grundsätzlich seien die Blätter geschmacksneutral, „die sind einfach nur süß“, weiß die Chefin zu schätzen. „Es gibt sechs verschiedene Sorten mit unterschiedlichem Zuckergehalt“, fügt Frauke hinzu, die weiß, „dass seit Jahren zum Beispiel in Japan Cola light mit Stevia hergestellt wird“. Doch Stevia-Extrakte werden leider durch chemische Verfahren gewonnen, sodass das Endprodukt mit Natürlichkeit eigentlich nichts mehr zu tun hat. Wer weitere Informationen sucht, kann im Internet unter www.steviaexport.com fündig werden

Stevia Frische oder getrocknete Blätter

Frische oder getrocknete Blätter könnten in Speisen geschnitten werden.

Frische Ernte könne man auskochen, abseihen und den Sud einkochen und abfüllen. „Am besten dosiert man die Flüssigkeit mit einer Pipette, weil sie sehr konzentriert ist und leicht bitter schmecken kann“, sagt der Fachmann.

Quelle: teilweise noz

Stevia getrocknete Blätter

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