Zuckeraustauschmittel STEVIA- Gut oder nicht?
Question by Spyder1963: Zuckeraustauschmittel STEVIA- Gut oder nicht?
Im Internet und in den Medien liest oder hört man immer mehr davon das “Stevia” kurz vor der Zulassung als Lebensmittel in der EU steht. In den USA ist es glaube ich schon zugelassen und in Südamerika wird es schon seit vielen Jahren als Zuckerersatz verwendet.
Da es ein natürlicher Süssstoff ist wie Zucker denke ich das es gesünder ist wie chemischer Süssstoff.
Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht bzw damit schon gekocht oder gebacken? Wie ist der Geschmack?
Best answer:
Answer by Fritz Katz
die zuckerindustrie wehrt sich gegen die zulassung von stevia -
also, es muß wohl gut sein.!
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2012/01/21 - 3:19 am
Es ist auf jeden Fall gesünder als chemischer Süßstoff und hat sogar eine blutdruck und blutzuckersenkende Wirkung. Ich selbst kann mich jedoch nicht an den Nachgeschmack gewöhnen. Es ist so als ob es sich die süße in die Zunge hinein frisst. Ich benutze es nur mit Zucker zusammen wenn ich etwas sehr süß haben möchte.
2012/01/21 - 3:41 am
hi, es ist eine pflanze, sehr süß, keine kalorien, keine chemie, gibt es jetzt schon in deutschland, in reformhäusern,apotheken, also nicht als lebensmittel, vorsicht bei dosierung, weil sehr süß
2012/01/21 - 4:27 am
Der Geschmack ist einigermaßen gewöhnungsbedürftig, für mich hat er eine leicht metallische Note. Im Kaffee mag ich das Zeug jedenfalls nicht.
2012/01/21 - 5:13 am
Hallo
Ja, völlig richtig: Stevia ist in den USA, Südamerika (da wird es schon seit Jahrhunderten verwendet, Japan, China, Indien, etc “zugelassen”. Die Pflanze ist unter dem Begriff “Süßkraut” oder “Honigblatt” auch in jedem größeren Gartencenter in Deutschland zu bekommen. Stevia ist angenehm süß und wird in vivielenormen angeboten. Siehe: http://steviastattzucker.com/steviawokaufen
Mir persönlich gefällt das soso genannte Stevia-Mikropuler aus dem reinen Blatt fein gemahlen.
Manche Stevia-Produkte bzw Sorten haben einen stärkeren (lakritzartigen) Eigengeschmack, den mag nicht Jeder.
Aber das Pulver oder die weiter raffinierten Produkte haben keinen Eigengeschmack mehr.
Der Einsatz von Stevia ist sehr vielfältig: Zum Kochen, Backen, für Salate, Marmelade, Kuchen, Quark speisen etc.
Aber auch als Tee, oder im kosmetischen Bereich einsetzbar. (gegen müde Haut und Falten – kein Witz!)
Ich bevorzuge Stevia Blätter für den Tee, das Mikropulver zum Kochen und Verfeinern, und das Fluid für Kaffee. Ich hoffe ich konnte helfen, Viele Grüße, Daniel
2012/01/21 - 5:22 am
Von wegen keine Chemie. Das ganze Steviapulver wird gentechnisch gewonnen:
Stevia genießt den Nimbus eines natürlichen Süßstoffes, der eine lange Tradition bei den indigenen Völkern Südamerikas hat. Angeblich, um damit ihren Mate-Tee zu süßen. Aber was bringt das? Einen kalorienfreien Süßstoff, um davon schlank zu werden, interessiert kein Indio. Der Grund ist ein anderer und er ist hinreichend belegt: Die Männer haben sich Stevia zur Empfängnisverhütung in den Matetee getan. Auch Tierversuche bestätigen eine contrazeptive Wirkung.
Die Lobby bemüht sich sehr, diese offenkundige Eigenschaft in Abrede zu stellen. Sie verweist auf Versuche mit Hamstern, bei denen man nichts gefunden hat – um daraus messerscharf zu schließen, dass es dann ja für den Menschen harmlos sein müsse.
Dem wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU, der Stevia zu bewerten hatte, war das natürlich nicht verborgen geblieben. Dazu kamen weitere unerfreuliche Ergebnisse im Tierversuch, insbesondere Nierenschäden.
Die Steviapflanze enthält nämlich eine ganze Palette von süß schmeckenden Substanzen. Eine Generation von Chemikern hat an diesen Stoffen herumgeschraubt, sie verändert und optimiert, um die Süßkraft zu erhöhen, den Nachgeschmack zu kontrollieren, bis hin zur Entwicklung von Bitterstoffen aus Stevia.
Deshalb hat ja auch nicht Stevia eine Zulassung erhalten sondern ein genau definierter Süßstoff. Das erhöht die Sicherheit für den Verbraucher. Denn das Steviosid hat eben nicht die gleichen Nebenwirkungen wie das Kraut.
Erfahrungen: Für den Tee brauchte ich genauso viele Löffel, um eine angenehmen Süße zu erreichen wie beim Zucker. Es schmeckt zum kotzen, genauso wie alle anderen Zuckeraustauschstoffe.
Ich hab noch ein riesiges Glas dieses widerlichen Pulvers im Schrank und werde es wohl wegwerfen.
Achtung: Die allermeisten Leute schmecken kaum den Unterschied zwischen Coke und Pepsi, ich bin also kein Maßstab. Den meisten Leute ist es egal, was sie essen.
Für Leute, die Würgerking und Mcdoof für richtiges Essen halten, kann es durchaus eine Alternative sein.